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Was Eltern über das Internet wissen wollen

Sunday, December 04, 2016

 80 Prozent der 12- bis 19-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. Ein neuer Ratgeber fasst die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien zusammen.

Wie lange dürfen Kinder und Jugendliche täglich fernsehen, gamen und surfen? Welche digitalen Medien eignen sich für welches Alter? Solche Fragen beantwortet die Broschüre «Medienkompetenz – Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien» der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

«Digitale Medien gehören zu unserem Alltag», heisst es in der am Freitag veröffentlichten Broschüre. Kinder und Jugendliche wachsen in einer vielfältigen Medienwelt auf. Inzwischen hätten knapp 80 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone und damit das Internet in der Hosentasche.

Chancen, aber auch Gefahren

Aber auch Kinder im Vorschulalter kommen immer früher in Kontakt mit digitalen Medien. «Digitale Medien bieten nicht nur Chancen, sie bergen auch Gefahren», warnt die Broschüre. Kinder sollten deshalb den kritischen Umgang mit digitalen Medien lernen. Kinder einfach abzuschirmen, sei weder möglich noch sinnvoll.

Ergänzend zum Ratgeber fasst ein Flyer die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien zusammen. Unter den zehn goldenen Regeln findet sich auch die 3-6-9-12-Faustregel: kein Bildschirm unter 3 Jahren, keine eigene Spielkonsole vor 6, kein Internet vor 9 und kein unbeaufsichtigtes Internet vor 12. Eine weitere Regel ist: TV, PC und Spielkonsole gehören nicht ins Kinderzimmer.

Keine klare Antwort auf die Frage «Wie lang?»

Auf die Frage «Wie lang?» hingegen gibt es in der Broschüre keine klare Antwort: Wichtiger als die Frage nach der Dauer sei, welche Medieninhalte Kinder und Jugendliche aus welchen Motiven nutzen würden. Zentral sei dabei das Verhältnis zwischen sonstigen Freizeitaktivitäten und Mediennutzung.

Weiter werden in der Broschüre Fragen zu Chat, Computerspielen, Sicherheit im Internet, aber auch Cybermobbing und Onlinesucht beantwortet. Der Leitfaden wurde vom Nationalen Programm Jugend und Medien, das vom Bundesamt für Sozialversicherungen umgesetzt wird, zusammen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) herausgegeben. Für die zweite, überarbeitete Auflage wurden die Inhalte aktualisiert und ergänzt.


Source: http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Was-Eltern-ueber-das-Internet-wissen-wollen/story/31466216